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24.01.2019
#FragSpahn: Apotheker Dr. Philipp Kircher aus Peißenberg macht´s!

Dr. Philipp Kircher, Apotheker aus Peißenberg (Landkreis Weilheim-Schongau) war auf Einladung des Bundesgesundheits-ministeriums (BMG) in Berlin. Dort hatte er die Möglichkeit, exklusiv Fragen an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu stellen. Das Zweiergespräch wurde aufgezeichnet. Ein Video-Mitschnitt ist nun auf den Social-Media-Kanälen des Ministeriums zu sehen.

Für die vom BMG produzierte Videoreihe #FragSpahn stellt sich der Minister Fragen rund um die Themen Pflege und Gesundheit. Regelmäßig trifft er sich dafür mit unterschiedlichen Akteuren aus dem Gesundheitswesen.  Am Montag, 21. Januar war Apotheker Dr. Philipp Kircher nach Berlin eingeladen.

Der erste Kontakt hatte sich bereits Ende Oktober 2018 ergeben. Dr. Kircher hatte aus Eigeninitiative eine Mail an das Gesundheitsministerium geschrieben, die an Minister Spahn gerichtet war. In dieser Mail hatte er einige typische Szenarien in öffentlichen Apotheken skizziert. Insbesondere beschrieb er Situationen, in denen Apothekerinnen und Apotheker im persönlichen Gespräch mit Patienten Hilfestellung bei unterschiedlichen arzneimittelbezogenen Problemen leisten können. Der Pharmazeut wollte vom Minister wissen, wie er diese Leistungen gegenüber dem unpersönlichen Versandhandel mit Medikamenten bewertet.

„Eigentlich hatte ich gar nicht unbedingt mit einer Reaktion aus dem Ministerium gerechnet“, sagt Philipp Kircher. „Umso überraschter war ich, als tatsächlich eine Antwort kam und ich für eine Aufzeichnung von FragSpahn nach Berlin eingeladen wurde“. Im Vorfeld hatte Kircher den Bayerischen Apothekerverband kontaktiert, um sich über Themen, die er ins Gespräch einfließen lassen wollte, auf den aktuellen Stand zu bringen.

Im Dialog mit dem Minister ging es dem Apotheker um drei Kernpunkte.  Zum einen die anhaltende Diskussion um die Benachteiligung von öffentlichen Apotheken in Deutschland gegenüber Arzneimittelversendern mit Sitz im EU-Ausland. Desweiteren thematisierte Dr. Kircher den zunehmenden bürokratischen Aufwand, der viel Zeit in Anspruch nimmt, die besser für die Beratung und Versorgung von Patienten aufgewendet wäre. Außerdem interessierten den Apotheker die Vorstellungen von Jens Spahn, wie künftig wichtige pharmazeutische Dienstleistungen honoriert werden sollen, etwa das Medikationsmanagement.

„Der Austausch mit dem Ministerium im Vorfeld war sehr intensiv“, berichtet Kircher.  Er habe den Eindruck gewonnen, dass Spahn das Gespräch sehr ernst nehme. „Ich hoffe, einige relevante Themen aufgegriffen zu haben. Mir war auch wichtig dem Minister zu vermitteln, welchen Mehrwert die Apotheke vor Ort den Patienten bei der Arzneimittelversorgung eigentlich bringt“. Das Video ist inzwischen über diesen Link online zu finden:
https://www.youtube.com/watch?v=xXI8bV0c2_Y

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