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23.04.2019
Vorbeugen. Schützen. Impfen. – Apotheker in Bayern unterstützen Europäische Impfwoche

Impfen rettet Leben. Impfungen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Krankheiten wie Kinderlähmung, Wundstarrkrampf oder Keuchhusten aus unserem Alltag praktisch verschwunden sind. Die Folge: Manche Eltern unterschätzen die Gefahren und lassen ihre Kinder nicht mehr impfen. Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes e.V., gibt deshalb zu bedenken: „Selbst wenn wir diese Infektionskrankheiten im täglichen Leben kaum noch sehen, ist die Gefahr keineswegs gebannt.“ Im Rahmen der Europäischen Impfwoche vom 24.- 30. April soll unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ die zentrale Botschaft vermittelt werden, dass die Impfung eines jeden Kindes entscheidend ist für die Verhütung von Krankheiten und den Schutz von Menschenleben. „Viele Apothekerinnen und Apotheker unterstützen diese Botschaft: Jede Impfung zählt“, sagt Dr. Hans-Peter Hubmann, „denn Impfen ist eine der besten Präventionsmaßnahmen der modernen Medizin. Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst und seine Familie, sondern die gesamte Bevölkerung vor Infektionen. Die Apotheken in Bayern stehen als Partner für wohnortnahe Informationsangebote zum Impfen gerne bereit.“


Kinderkrankheiten – Mit einer Impfung vorbeugen
Eine Reihe dieser Infektionskrankheiten tritt vorwiegend im Kindesalter auf. Sie werden häufig als "harmlose Kinderkrankheiten" angesehen. Auch heute ist immer noch zu hören, dass es besser sei, Kinderkrankheiten durchzumachen. Experten sind sich aber sicher, dass Erkrankungen wie Masern und Röteln nicht harmlos sind, sondern durchaus für die kleinen Patienten gefährlich werden können. Infektionen wie Mumps und Masern sind so ansteckend, dass nicht geimpfte Kinder ihnen kaum entkommen können. Schutz vor diesen Krankheiten bietet nur die rechtzeitige Impfung.

Apotheker kontrollieren Impfausweise
Außerdem gilt zu bedenken: „Kaum ein Impfschutz hält ein Leben lang. Viele Impfungen müssen nach einem gewissen Zeitraum aufgefrischt werden. Da die ersten Impfungen meist im Säuglingsalter erfolgen, ist es gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen wichtig, die Impfausweise zu kontrollieren, ob alle Standardimpfungen vollständig vorliegen. Die Apotheken kontrollieren deshalb gerne die Impfausweise, sprechen mit den Verbrauchern über Für und Wider der jeweiligen Impfung und geben Tipps, wer sich wann gegen welche Krankheit impfen lassen sollte.“